Schriftzug Burgfreunde Friedberg mit Banner des Vereins

Der Sankt Georgsbrunnen



Auf dem freien Platz mitten in der Burg steht der St. Georgsbrunnen. Die in prachtvollen barocken Rhythmus in zwölf abwechselnd ein- und ausschwingenden Einzelfelder aufgelöste Brunnenschale ist ein Werk des Nauheimer Baumeisters Wörrishofer aus dem Jahre 1738, die Statue des heiligen Georg auf dem Sockel inmitten des Brunnens schuf der Mainzer Bildhauer Zamels. Sockel und Trogwände sind mit Wappen geschmückt. Es sind die Wappen der damaligen Burgregierung. Die Burg war eine Art Adelsrepublik; an ihrer Spitze stand der Burggraf mit zwei Burgbaumeistern (Verwaltungsbeamten), an ihrer Seite noch zehn sog. Regimentsburgmannen. Der Sockel trägt in der Mitte das Wappen des Burggrafen Hermann Friedrich Freiherrn Riedesel zu Eisenbach, links des Burgbaumeisters Freiherrn Groschlag von Dieburg und rechts des Burgbaumeisters Freiherrn von Breidbach - Bürresheim. Das Brunnenbecken zeigt in der Mitte vorn das Burgwappen, in derselben Gestalt wie am südlichen Burgtor. Es folgen dann die Wappen der zehn Regimentsburgmannen (nach rechts im Kreis um den Brunnen): Freiherr von Rau zu Holzhausen; Freiherr Diede zum Fürstenstein; Graf von Ingelheim; Kämmerer von Worms, genannt von Dalberg; Freiherr von Breidenbach zu Breidenstein; (Inschriftplatte); Freiherr Philipp Ernst von Stein zu Nord- und Ostheim (Rhön); Christian Ernst von Weitolshausen, genannt Schrautenbach; Freiherr Löw von und zu Steinfurth; Freiherr von Frankenstein zu Ockstadt; Freiherr von Bettendorf.

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