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Der steile Abfall der Nordseite veranlasste eine gekrümmte Führung des Zugangweges. So entsteht hier im Gegensatz zur Südseite ein ziemliches Gewinkel, und das Gedränge von Toren, Turm und Mauern ruft im Verein mit der hochragenden Steile der Nordwand über der einspringenden tiefen Schlucht ein malerisches Bild romantischen Burgzaubers hervor, wie er sich sonst in der Burg nicht finden lässt.
Von den ursprünglichen sechs Toren sind nur die drei obersten erhalten; alle drei sind spitzbogig und entstammen in ihrer heutigen Form dem 15. und 16. Jahrhundert. Die Stauferburg besaß auf der Nordseite keinen Zugang. Alle drei Torgebäude enthalten über dem Torbogen eine Wachstube, die aber bei dem innersten nur noch in Resten vorhanden ist.
Das mittlere Tor lehnt sich nördlich an den Adolfsturm an; südlich war es entlang dem Schluchtrand durch eine hohe Mauer mit der Burgmauer verbunden; dadurch entstand eine Art Torzwinger. Vor dem Tor steht ein reizendes rundes Wächterhäuschen mit einer vorspringenden Dreiecksnase im Untergeschoß.
Der äußere Torbau zeigt am Schlussstein des Torbogens die Jahreszahl 1534. Im Kern aber ist die Toranlage älter. Auf der einen Seite lehnt sie sich an die Schlucht; auf der anderen stößt sie an die Mauer des breiten Zwingers vor der Osthälfte der Nordseite.
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